Datenschutz

GingR ist ein Trainingstagebuch der ly-webstudio UG (haftungsbeschränkt). Hier steht, welche Daten die App verarbeitet, wer sie sieht und wie du sie wieder löschst.

Auf dem Gerät

Alles, was du einträgst, speichert die App zuerst auf deinem Telefon. Sie funktioniert komplett offline.

Ohne Konto

Deine Trainings- und Körperdaten bleiben auf dem Gerät. Technisch geht trotzdem etwas raus: Absturz- und Sitzungsberichte an Sentry und die Abfrage nach App-Updates bei Expo (mit IP-Adresse, App-Version und einer zufälligen Gerätekennung).

Mit Konto

Mit der Anmeldung synchronisiert GingR über Supabase, Server in Irland (EU). In der App kann deine Daten nur dein eigenes Konto lesen. Bei jeder Anmeldung protokolliert Supabase zur Sicherheit die IP-Adresse und die technische Kennung der App.

Synchronisiert werden: Workouts mit Sätzen, Übungen und Equipment-Varianten, Routinen und ihre Ordner, Gyms und ihr Equipment, Körpereinträge mit Gewicht, Körpermaßen, Körperfett und Notiz, Ziele, Importe und dein Profil (etwa Anzeigename, Profilbild, Größe und Geschlecht, wenn du sie angibst).

Auf dem Gerät bleiben: Fotos zu Körpereinträgen (synchronisiert wird nur ihr Speicherort auf dem Telefon, nie das Bild) und Geräteeinstellungen. Rekorde und Trophäen rechnet jedes Gerät selbst; was Freunde davon sehen, steht unter „Freunde“.

Anmeldung: Mit E-Mail und Passwort, mit Apple oder mit Google. Von Apple bekommt GingR eine Kennung, eine E-Mail-Adresse (auf Wunsch eine anonyme Weiterleitungsadresse) und beim ersten Mal deinen Namen, den die App nur als Vorschlag für deinen Anzeigenamen nutzt. Von Google bekommt GingR eine Kennung, deine E-Mail-Adresse, deinen Namen und den Link zu deinem Google-Profilbild; Supabase speichert diese Angaben beim Konto.

Freunde

Teilen ist nach der ersten Anmeldung eingeschaltet, und die App legt dann eine Kopie für Freunde auf dem Server an. Lesen kann sie niemand, bis du eine Freundschaft eingehst: Befreundet seid ihr erst, wenn jemand einen Einladungscode von dir einlöst oder du seinen. Mit dem Verschicken oder Einlösen eines Codes willigst du ins Teilen ein. Ausschalten kannst du es jederzeit unter Mehr → Konto; dann wird die Kopie auf dem Server gelöscht.

Deine Freunde sehen: deinen Anzeigenamen, dein Profilbild und welche der beiden Körperfiguren die App für dich zeichnet (die weibliche, wenn in deinem Profil „Weiblich“ steht, sonst die männliche), pro Training eine Zusammenfassung (Datum, Dauer, Sätze, Tonnage, Schwerpunkt) und auf Antippen die einzelnen Sätze (Übung, Gewicht, Wiederholungen, Dauer, Seite), pro Übung deinen Bestwert (schwerstes Gewicht und geschätztes Maximalgewicht) und pro Woche Einheiten, Tonnage, Veränderung und relative Stärke. Benannte Rekorde (Übung, Zahl, Datum) haben einen eigenen Schalter, der ebenfalls eingeschaltet startet.

Gerade im Training: Ist „Zeigen, wenn ich trainiere“ an, sehen deine Freunde, dass du gerade trainierst und seit wann, und bekommen nach deinem ersten Satz eine Mitteilung. Was du trainierst, sehen sie erst danach, außer du schickst jemandem deine Übungen (nächster Absatz). Auf dem Server liegt dafür, seit wann du trainierst und dass eine Mitteilung verschickt wurde, nicht was du trainierst. Die Angabe „trainiert gerade“ verschwindet, sobald du das Training beendest, spätestens 45 Minuten nach deinem letzten Satz. Der Schalter startet eingeschaltet, steht unter Mehr → Konto und gilt nur für das jeweilige Gerät. Ob du selbst solche Mitteilungen bekommst, stellst du unter Mehr → Einstellungen → Mitteilungen ein.

Schickst du einem Freund eine Routine, bekommt nur er ihren Namen und ihre Übungen mit Vorgaben. Bei einem gemeinsamen Wochenziel sehen alle Beteiligten, dass du mitmachst und was du zum Ziel beiträgst.

Zusammen trainieren: Schickst du im laufenden Training deine Übungen an Freunde, bekommen nur die Freunde, die du auswählst, die Liste dieser Übungen und eine Mitteilung. Gewichte, Sätze, Gym und selbst angelegte Übungen sind nicht dabei. Das geht auch, wenn Teilen ausgeschaltet ist, weil du es mit jedem Antippen selbst auslöst. Die Liste liegt auf dem Server, bis der Empfänger sie übernimmt oder verwirft oder du dein Training beendest. Angeboten wird sie höchstens drei Stunden. Danach wird sie gelöscht, sobald eines der beiden Geräte die App wieder öffnet.

Die Liste läuft mit: Schickst du im Training deine Übungen an Freunde und ist Teilen eingeschaltet, speichert der Server für dieses Training die Liste deiner Übungen (nur Übungen aus dem Katalog in ihrer Reihenfolge, ohne Gewichte, Sätze, Gym und selbst angelegte Übungen), zu welchem Training sie gehört und wem du sie geschickt hast. Lesen können sie nur diese Empfänger, nicht deine anderen Freunde. Sie sehen damit auch, was du später dazunimmst oder herausnimmst. Nimmst du die Liste eines Freundes an, gilt dasselbe umgekehrt, und der Bildschirm mit der Liste sagt es dir vorher. Die Verbindung endet, wenn du im Training auf „mit …“ tippst, wenn einer von euch das Training beendet oder verwirft, wenn die Freundschaft endet oder einer den anderen blockiert, und spätestens 45 Minuten, nachdem du zuletzt einen Satz abgehakt, eine Übung geändert oder die Liste verschickt hast. Der Server gibt die Liste dann nicht mehr heraus. Gelöscht wird sie beim Beenden des Trainings, sonst beim nächsten Öffnen der App, solange du angemeldet bist, und in jedem Fall, wenn du Teilen ausschaltest oder dein Konto löschst.

Nicht geteilt werden: Aufwärmsätze, Notizen, Gyms, Körperfotos und selbst angelegte Übungen (ihre Sätze zählen aber in Sätze und Tonnage der Zusammenfassung mit). Dein Körpergewicht wird nicht als Zahl geteilt. Weil relative Stärke und Bestwerte geteilt werden, können Freunde es aber ungefähr zurückrechnen.

Schaltest du Teilen aus, bleiben verschickte Routinen, gemeinsame Ziele und deine Kommentare und Likes bei anderen, bis du sie selbst entfernst.

Kommentare, Likes und Meldungen

Freunde können geteilte Trainings liken und kommentieren. Kommentare liegen auf dem Server und sind für alle lesbar, die die Karte sehen, also für alle Freunde der Person, deren Training es ist, auch wenn sie nicht mit dir befreundet sind. Deinen Namen sehen dabei nur deine eigenen Freunde. Löschst du einen Kommentar, ist er weg. Nach einer Blockierung seht ihr beide die Kommentare und Likes des anderen nicht mehr.

Kommentare, Anzeigenamen und Namen geteilter Routinen prüft beim Absenden ein automatischer Wortfilter.

Du kannst Kommentare, Freunde und Übungsvorschläge melden und Freunde blockieren. Eine Meldung speichert, wer gemeldet hat, was oder wen, warum und wann, bei einem Übungsvorschlag auch die angezeigte Übungsliste. Auch eine Blockierung kommt bei uns als Meldung an. Gemeldetes sehen wir uns an und entfernen es innerhalb von 24 Stunden, wenn es gegen die Nutzungsbedingungen verstößt.

Benachrichtigungen

Erlaubst du Push-Benachrichtigungen, speichert der Server eine Gerätekennung für dein Telefon, dazu Betriebssystem, App-Sprache und welche Arten von Benachrichtigungen du willst. Zugestellt wird über den Push-Dienst von Expo und dann über Apple bzw. Google. Expo sieht dabei den Text der Benachrichtigung, zum Beispiel „Anna hat gerade ein Workout beendet“. Der Server merkt sich, welche Benachrichtigung du wann ausgelöst hast, damit keine doppelt kommt und es nicht zu viele werden.

Apple Health

Die Verbindung ist standardmäßig aus. Erst wenn du sie in der App einschaltest, fragt iOS um Erlaubnis.

GingR schreibt nach Health: abgeschlossene Workouts (Beginn, Ende, Dauer), eine geschätzte verbrauchte Energie, wenn dein Körpergewicht bekannt ist, und Körpergewichts-Einträge aus GingR.

GingR liest aus Health: nur dein Körpergewicht. GingR speichert es als Körpereintrag. Mit Konto wird es wie jeder Körpereintrag synchronisiert, und solange Teilen an ist, geht es in die relative Stärke ein, die deine Freunde sehen.

Gesundheitsdaten nutzen wir nie für Werbung, Marketing oder Data-Mining, sie landen nicht in Absturzberichten, und darüber hinaus geben wir sie nicht weiter.

Löschst du einen Eintrag in GingR, bleibt die Kopie in Health. Die entfernst du in der Health-App.

Absturzberichte

Veröffentlichte Versionen melden an Sentry (Server in Frankfurt): Abstürze und Fehler mit der Fehlermeldung und dem Weg dorthin (Bildschirme, Sync-Schritte, Adressen von Serveranfragen) sowie Sitzungen (Beginn, Ende, abgestürzt ja oder nein). Dazu App-Version, Betriebssystem, Gerätedaten wie Modell und Sprache, eine zufällige Installationskennung und die IP-Adresse der Verbindung. Keine Trainingseinträge und kein Name. Adressen von Serveranfragen können deine zufällige Konto-ID enthalten. Sentry löscht die Berichte spätestens nach 90 Tagen. Abschalten kannst du sie unter Mehr → Einstellungen → Absturzberichte senden.

Übungsvorschläge

Nur auf Knopfdruck und erst nach einmaliger Zustimmung schickt GingR über unseren Server bei Supabase eine Anfrage an Googles KI-Dienst Gemini.

Geschickt werden: die gewählten Muskelgruppen, passende Übungen aus dem Katalog, was in der Routine oder im Training schon drin ist, pro Katalogübung ein Ja oder Nein, ob du sie regelmäßig trainierst, und mitten im Training die Zahl der Sätze pro Muskelgruppe in diesem Training.

Nicht geschickt werden: Gewichte, Rekorde, Körperdaten, dein Name, dein Konto, Notizen und selbst angelegte Übungen.

Google speichert Anfrage und Antwort bis zu 55 Tage, nur um Missbrauch zu erkennen, und nutzt sie nicht zum Training seiner Modelle. Unser Server speichert pro Vorschlag Zeitpunkt und Umfang, um das Kontingent zu zählen, bis du dein Konto löschst. Abschalten kannst du die Vorschläge in den Einstellungen.

Wer die Daten erhält

Es gibt keine Werbenetzwerke, keine Analyse-SDKs und keinen Verkauf von Daten.

Übermittlung in Drittländer

Supabase, Sentry, Expo, Apple, Google und GitHub sind Unternehmen mit Sitz in den USA. Auch wenn die Daten in der EU liegen, ist ein Zugriff aus den USA möglich. Grundlage ist das EU-US Data Privacy Framework (Apple, Google, Sentry, GitHub) bzw. die EU-Standardvertragsklauseln (Supabase, Expo), Art. 45 und 46 DSGVO.

Rechtsgrundlagen

Aufbewahrung und Löschung

Kontodaten und das Protokoll gesendeter Benachrichtigungen bleiben, solange das Konto besteht. Sentry löscht Berichte spätestens nach 90 Tagen, Google Anfragen an die KI spätestens nach 55 Tagen. Meldungen bewahren wir auf, solange wir sie für die Moderation brauchen, höchstens zwei Jahre; nach einer Kontolöschung bleiben sie bis dahin ohne Bezug zu deiner Person.

Alter

Ein Konto darfst du ab 16 anlegen. Bist du jünger, brauchst du die Zustimmung deiner Eltern (Art. 8 DSGVO).

Deine Rechte

Du hast das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit (Art. 15 bis 18 und 20 DSGVO) und kannst jede Einwilligung widerrufen.

Widerspruch (Art. 21 DSGVO): Der Verarbeitung aus berechtigtem Interesse kannst du jederzeit widersprechen; schreib uns. Absturzberichte sind keinem Konto zugeordnet; abschalten kannst du sie deshalb selbst in der App, unter Mehr → Einstellungen.

Beschweren kannst du dich bei der Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit oder bei der Aufsichtsbehörde an deinem Wohnort.

Verantwortlich

ly-webstudio UG (haftungsbeschränkt), vertreten durch Leon Brodersen, Buchfinkweg 50, 12351 Berlin. E-Mail: support@ly-webstudio.de. Weitere Angaben im Impressum. Einen Datenschutzbeauftragten müssen wir nicht bestellen (Art. 37 DSGVO, § 38 BDSG).

Änderungen

Ändert sich etwas Wesentliches, ändern wir das Datum oben.